Month: January 2017

I’m wearing a Carrie-inspired Ballerina Tulle skirt (Maje, here; Budget versions here and here), a Zara Cashmere sweater (here), Calzedonia pattern tights (similar here) and a pink COS mohair scarf (here)

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Hand hoch, wer auch absolut verrückt war nach den fabelhaften Vier aus “Sex and the City”? Ich könnte die sechs Staffeln immer wieder von vorn durchschauen – und mache das ehrlich gesagt auch mindestens ein Mal im Jahr, um immer wieder überrascht festzustellen, wie aktuell und auf heute übertragbar all die von Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha erlebten Probleme waren, obwohl die Serie 2017 schon ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. Ja, die vier Freundinnen hatten wirklich ALLES durch und besprochen, (Ist Freundschaft mit dem Ex überhaupt möglich? Brauchen wir das Drama, damit eine Beziehung funktioniert? Wie sage ich meiner Freundin, dass ihr Freund ein Arschloch ist? Wieviel Altersunterschied ist zu viel in einer Beziehung?), und das Interessanteste war, dass jede Frage aus vier völlig unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurde (wirklich jeeeder konnte sich in einer der vier Figuren wiederfinden). Carrie und ihre Squad haben es zum ersten Mal wirklich geschafft, eine Welt zu kreieren, in der Frauen die neuen Bachelors sind!, die sich die Männer und Liebschaften aussuchen, wie sie ihnen gefallen.

Dass “Sex and the City” weltweit einschlug wie eine Bombe und noch heute wie aus der Pistole geschossen genannt wird, wenn es um DIE ultimative Frauen-Serie geht, spricht für sich. NICHTS konnte sie bisher toppen (auch wenn Gossip Girl, OC, HIMYM etc. tolle Serien waren – sie waren nie so groß in den Köpfen und Herzen wie Carrie & Co). SATC ist Kult, weil die Serie das Denken einer ganzen Generation von Frauen verändert hat. Single zu sein in den Dreißigern war plötzlich nicht mehr bemitleidenswert und oll, sondern glitzernd, schick und hoffnungsvoll! Ein Leben voller Abenteuer, Parties und rasend attraktiver Verehrer wartete auf die Mittdreißiger, statt der zuvor gefühlten Abschiebung aufs Alte-Jungfer-Abstellgleis, von wo aus man nur zusehen darf, wie 20-Jährige umworben werden und ihr Leben genießen.

Jeder von uns wird mal 30 – und wer identifiziert sich nicht lieber mit vier von Kopf bis Fuß todschick in Vogue-Labels gekleideten New Yorkerinnen, die auf ihrem Weg der Suche nach der wahren Liebe laufend aufregende Dates haben und mit Bradley Cooper knutschen, statt mit der öden Nachbarin von nebenan, die mit ihrem schnarchigen Ehemann zuhause auf der Couch hockt und zwischen Kindergarten und Beamtentätigkeit es kaum schafft, ihren mausgrauen Dutt zu kämmen. Ob das in der Serie gezeigte Leben wirklich realistisch war oder nicht, sei dahingestellt, aber sie gab Frauen auf der ganzen Welt ein völlig neues Lebensgefühl, Selbstbewusstsein und Hoffnung. Die fabelhaften Vier nahmen die Panik vorm Single sein ab 30, indem sie genau das Gegenteil porträtierten: Single-Ladies suchen eben nach dem ganz besonderen Mann, nachdem sie ganz verrückt sind, statt sich mit einer Zwischenlösung abzugeben, nur weil die Uhr tickt. Legendär bleibt Carries Zitat aus der letzten Folge der 5. Staffel, der die Essenz ihrer Suche auf den Punkt bringt: “Manche Menschen haben an dem was sie haben genug. Manche Menschen werden genügsam. Und manche Menschen begnügen sich mit nichts weniger… als Schmetterlingen.” Und so wie Carrie, wollten plötzlich alle die Schmetterlinge.

Eigentlich war SATC die Grundlage des heutigen mit den zwei Worten “Generation Beziehungsunfähig” so treffend beschriebenen Lebensgefühls: Nicht mehr die Ehe ist das heilige Gral, sondern viel mehr das Suchen und Finden der einen Person, die wirklich gut zu uns passt und nach der wir vollends verrückt sind. Auch wenn das bedeutet, viel länger zu suchen. Das gleichnamige Buch von Michael Nast stand wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerlisten – anscheinend hat er allein mit diesen zwei Worten den Nerv einer ganzen Generation getroffen. Und es ist kein Zufall, dass er öfter als “die männliche Carrie Bradshaw” bezeichnet wird. (Ich habe den Autor hier für Cosmopolitan interviewt, falls einige von euch das Thema weiterführend interessiert.) SATC hat uns beigebracht, dass es nicht nur in Ordnung, sondern sogar absolut unerlässlich sein sollte, auf den Richtigen zu warten und sich nicht mit einem gerade verfügbare Mann abzugeben, nur weil man die Uhr ticken hört. Überhaupt wurde das Ticken der Uhr mit dieser Serie deutlich leiser gestellt und man wollte plötzlich wie Frauen ab 35 sein. Carrie & Co hatten es nicht eilig, weil sie ihre Suche zu sehr genossen. Sie waren sich auch selbst genug und #lifegoals pur.

Ja, SATC hat auch viel zu meinem Lebensgefühl beigetragen und es wundert mich nicht, dass bis heute keine Serie und überhaupt nichts Vergleichbares an diese weltweite Bewegung rankommt. Die komplette Einstellung von so vielen zu verändern schafft nur sehr weniges. Deswegen freue ich mich auch jedes Mal, wenn ich etwas entdecke, was mich so stark an Carrie erinnert, wie diesen göttlichen Ballerina-Rock von Maje! Mit diesem Rock streife ich mir meine kompletten Gefühle gegenüber der für mich großartigsten Serien der Welt über (sogar mein Gang verändert sich gleich dramatisch!) und schwelge nicht nur in Erinnerung an die glorreichen Ende-90er-Anfang-2000er-Dienstage, an dem jeder neuen Folge ganz gespannt entgegengefiebert wurde, sondern fühle bei jedem Schritt das Glitzer, die Aufregung und den Zauber von Carries Welt, die mich seit der allerersten Begegnung so in seinem Bann hält.


Hands up: who was as crazy as me about the fabulous four from “Sex and the City”? I could bingewatch all six seasons over and over again – actually, this is exactly what I do once a year. Carrie, Miranda, Charlotte and Samantha went through EVERY possible problem a woman could experience – and it’s stunning, how relevant and current for nowadays girls all their stories still are, despite the fact that the show aired almost 20 years ago! Is it possible to be friends with an ex? Do we need all the drama to make a relationship work? How do I tell my best friend that her crush is an a-hole? How much age difference is acceptable in a relationship? Carrie and her squad discussed EVERYTHING – and the most interesting part was that they did it from four totally different perspectives. Every woman could identify with at least one of the characters. The four best friends created for the first time a completely new world: a world where women were the new bachelors!, who chose their men and love affairs the way they wanted.

Until today no show can compare to “Sex and the City”: women worldwide name it quick like a shot when asked about the greatest tv show ever (and even if Gossip Girl, OC, HIMYM etc were great series as well – they were never as big in minds and hearts as Carrie & Co). SATC is a classic, because it changed the way of thinking of a whole generation of women. Being single in your thirties suddenly felt cool, chique, full of glitter and hope – and not desperate and pitiful, as it was perceived and portrayed in movies before, where the highest goal for a girl was to find a husband. SATC has shown a life full of adventures, parties and alarmingly hot admirers waiting for the girls in their thirties, instead of an old-spinster-destiny on the sidings, from were they could watch 20-years-old-girls enjoying life by being wooed and spoiled by men.

Everyone of us will turn 30 one day – and who would not love to identify with superchique New-York-ladies, dressed from head to toe in Vogue-fancy fashion and meeting one hot guy after another – even kissing Bradley Cooper on their way to find ‘The One’! – instead of identifying with the boring 35-years-girl next door, who’s sitting with her bleak husband and two kids on her wasted couch and does not even find time to brush her messy bun between all the kindergarden appointments and her clerk job. Some might say that SATC portrayed an unrealistic life situation, but – and that’s a fact sooo many women would sign immediately – the show truly has managed to give women all over the world a complete new attitude towards life, new self-esteem and hope. The fabulous four took away all the panic coming along with aging and being single as a woman, by showing that being single in your thirties and not having children or a husband means that you are still truly looking for THE One (and the hunting is the best part!), the very special someone to be crazy about, instead of marrying any available guy because the clock is ticking. Carrie sums up this essence perfectly in her legendary last words of season five: “Some people are setting down, some people are settling. And some people refuse to settle for anything else than… butterflies”.

Actually, SATC was the basis of todays so called “relationship-uncapable generation”, which was named so by Berlin’s writer Michael Nast in his german bestseller book “Generation Beziehungsunfähig”. He describes a generation which is looking for ‘The One’, that special perfect person, instead of just get married for stability or hurry because you’ve reached a certain age/the clock is ticking. Even if the searching process lasts muuuch longer – finding that special person will be worth it. Michael Nast btw was often described as “the man-version of Carrie Bradshaw”, not surprisingly. I interviewed him for Cosmopolitan (here), in case you want to read more information about his point of view of todays love life of people around 30. But SATC was definitely the first to teach us to take enough time to find your better half. In general, the show turned down the sound of the ticking clock a lot, every woman suddenly wanted to live a life exactly like these fabulous 35-years-old-girls did. Carrie and her squad were never in a hurry to find a guy, because they enjoyed the hunting too much. They were self-sufficient and proud, pure #lifegoals.

And I have to admit that SATC also shaped my attitude towards life a lot. For me, it ain’t surprising at all, that until today no other show can compare to the movement it provoked. Not many things are able to change or to shape an attitude of a whole generation. That’s why I’m always happy to discover something that reminds me of Carrie and all the feels she and her girls gave and still give to me, like this divine ballerina tutu skirt from Maje! Putting on this skirt means feeling again the spirit of the greatest shows of all time (even my walking style changes in it!) – and wallowing in memories of the glory tuesdays of the end-of-90ies and beginning-of-2000-era, where every girl was waiting for the next new episode, full of emotions and anticipation. With every step I still feel the glitter, the excitement and the magic that Carrie brought into our lifes… and which still sparkles…

In this picture I’m wearing the same skirt and tights as in the above picture, but with a simple black shirt (here).

 

Photography by Lina Krawietz

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