Hair & Beauty

Dress: Kalita Clemence silk gown, Long princess hair thanks to Luxury for Princess Clip-ins: 320′ Supreme in the Color 18 “Legally Blonde”

Unendliche Gletscherberge, spuckende Geysire, Polarlichter: Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in Island. 10 Tage, einmal quer und einmal rum ums ganze Land. Selten habe ich in 10 Tagen so viel umwerfendes Naturspiel beobachten dürfen wie dort. Dem Land, das sowohl für Aussehen, als auch für Eigenschaften, Charakter und Persönlichkeit überall glatte Einser bekommt. Island, quasi das Ryan Gosling auf der Weltkarte.

Das hat vor mir auch schon Justin Bieber erkannt: Er hat in Island nicht nur das Musikvideo zu seinem Hit “I’ll show you” gedreht, sondern sich dort während seines Aufenthalts auch auf jede erdenkliche Weise daneben benommen. In Jökulsárlón zum Beispiel, der fotogensten Gletscherlagune an der Südostküste Islands, den ihr und mein Rücken auf den obigen Bildern bestaunen könnt, ging er baden. Mit nacktem Oberkörper, versteht sich, weil der Justin der heutigen Generation diesen Aufzug als #ootd bekanntermaßen bevorzugt. Der der unsrigen führt seinen Oberkörper ja lieber mit Accessoire Tragebeutel samt Söhnchen Silas spazieren.

Aber zurück zu Biebs: warum also nicht oben ohne in einem Gletschersee baden, der die Temperatur um den Gefrierpunkt aufweist (deswegen schwimmen ja die Eisberge darin, oder nicht?). Im Ernst: was Bieber da in Island tat, ist lebensgefährlich und sollte auch nicht von den treuesten Beliebers kopiert werden. Der See ist nicht nur eiskalt und sorgt schnellstens für Erfrierungen und Unterkühlung des Körpers – die Gletscher sind außerdem in ständiger Bewegung, können einstürzen, Justin auf den Kopf fallen oder so verrutschen, dass er hätte ganz darunter vergraben werden können. Aber vielleicht war ja exakt das die Hoffnung seiner begleitenden Crew? Ich kann da auch nur mutmaßen. Zu seinem heil ausgegangenen Bad im Jökulsárlón Gletschersee ist wohl nur eines hinzuzufügen: Mehr Glück als Verstand.

Dabei hätte er doch viel lieber in der berühmten stets 40-Grad-warmen Blauen Lagune baden gehen können, schließlich ist das wunderschöne Thermalfreibad inmitten heftiger schwarzer Lava-Landschaft-Formationen nicht umsonst der beliebteste und schönste Badeort in Island. Und wenn man Glück hat, sieht man abends sogar Polarichter, man darf dort nämlich bis 22.30h baden. Und bekommt auch noch eine entschlackende weisse Schlammmaske für Lau (und darf unter anderen weissgesichtigen Zombies im blassblauen Thermalwasser spazieren, bis sie eingewirkt und deine Haut in den Po von Emily Ratajkowski verwandelt hat).

Ja, wenn ich Justin wäre, würde ich in Island so vieles anders machen – mich zum Beispiel auch nicht im empfindlichen weich-grünen Island-Moos rumwälzen und darauf mit Füßen trampel-tanzen, wie er es im Video tat. Immerhin dauert es bis zu 100 Jahre, bis sich das in dieser Formation so einmalige Moos regeneriert. Übrigens ist im Moos trampeln auch etwas, was Islands Einheimischen am Touristen-Verhalten am respektlosesten finden, wie Nanna Gunnarsdóttir in ihrem Text “7 Things Icelanders HATE about tourism in Iceland” erwähnt. Also sollte man darin weder wie Justin tanzen, sich noch wie diese Dame nackt reinlegen. Kein Video oder Foto ist es wert, so einmalige Natur zu zerstören. Und wer sich als Mensch drüberstellt, ebnet auch den Weg für 10000 andere, die es tun. Unberührte Natur ist nur so lange unberührt, bis jemand sie berührt.

Also ja, Justin, dein Love Yourself geht zu weit und it’s too late now to say sorry.

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